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Als Vorsatz fürs neue Jahr: 2017 perfekt geeignet: Gutes Karma sammeln! Wie wichtig gutes Karma ist, zeigte bereits der Roman „Mieses Karma“ von David Safier. Jetzt wagte ich mich an die Fortsetzung „Mieses Karma hoch 2“. Die Frage aller Fragen: Ist Teil 2 genauso lesenswert wie der Erste oder eher ein billiger Abklatsch?
Mieses Karma hoch 2

Worum geht es?

Die erfolglose Gelegenheitsschauspielerin Daisy Becker bekommt die Chance ihres Lebens: Sie soll im neuen Bond-Film an der Seite des Hollywood-Stars Marc Barton eine kleine Nebenrolle spielen. Statt der großen Karriere, erwartet sie und Marc allerdings ein ganz anderes Abenteuer: Nach einem Autounfall werden beide als Ameisen wiedergeboren und müssen von nun an als Ameisen gutes Karma sammeln, damit Buddha Gnade walten lässt und sie mit etwas Glück als größere Lebewesen, vielleicht sogar als Menschen wiedergeboren werden. Dabei müssen sie aber erst lernen, nicht nur an sich selbst zu denken und wahre Liebe zu erkennen und selbst zu empfinden.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Alle, die „Mieses Karma“ so sehr lieben, dass sie die Geschichte genauso jederzeit noch einmal lesen könnten. Generell bringt der zweite Teil von „Mieses Karma“ leider nicht viel Neues. Viel mehr wird eine sehr ähnliche Handlung mit neuen Charakteren erzählt. Pluspunkt: Es gibt hin und wieder ein Wiedersehen mit Casanova. Er spielt allerdings eine untergeordnete Rolle und tritt nicht mehr so oft in Erscheinung wie im ersten Roman. Die Gags des Werkes sind alles in allem auch flacher geworden und die Geschichte zieht sich leider etwas. Die Charaktere wirken weniger sympathisch und ihre Handlungen scheinen nicht immer schlüssig.

Lesen oder liegen lassen?

Fortsetzungen sind öfter eine heikle Angelegenheit. Diese hat mich ziemlich enttäuscht. Der erste Teil von „Mieses Karma“ hat noch mit unerwarteten Wendungen überrascht, der zweite hat das meiste einfach nur wiederholt. Somit eignet sich das Werk wirklich nur für absolute Fans der Geschichte, die auch nicht müde werden, sie noch einmal fast deckungsgleich wie im ersten Teil zu hören. Alles in allem, halte ich „Mieses Karma hoch 2“ für überflüssig. Der erste Teil „Mieses Karma“ hat die Geschichte bereits gut erzählt und begeisterte mit Spannung und viel Humor. Man hätte es dabei belassen sollen.

Lachen ist gesund und Christina lacht gerne und viel – so auch beim Lesen. Darum findet man in ihrem Bücherregal nur selten Krimis und kaum Sci-Fi-Werke. Stattdessen ragen eher Känguru-Chroniken aus dem Regal. Ein wenig satirisch, sozialkritisch, mit einem Augenzwinkern à la Mark Twain sollte es sein. In der litopischen Welt lädt sie einmal im Monat zum BuchClub und wirft für euch einen kritischen Blick auf aktuelle Bestseller.

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