Auf Mord folgt Wissenschaft

Wo sie sich einst frei wie ein Vogel fühlte, wurde sie zur Gefangenen. Zehn Tage nach ihrer Ermordung wird eine Londoner Autorin am Rande eines englischen Dorfs aufgefunden. Nur auf den ersten Blick ähnelt die leblose Gestalt der eines Engels: Nicht der Tod hat ihr Flügel verliehen, sondern vielmehr ihr Mörder.

Frauenleichen und Tierkadaver säumen den Weg des Täters. Selbst gebaute Fallen sollen ihm die Ermittler vom Hals halten. Ein unscheinbarer Landarzt kommt ihm trotzdem auf die Spur. Dessen einstige Berufung wurde in einem anderen Leben zusammen mit Frau und Kind begraben. Doch der gebrochene Mann findet gezwungenermaßen zu vergessen geglaubter Genialität zurück, als ein neues Entführungsopfer seine Hilfe braucht. Die vorherigen Opfer sind zwar längst verstummt, doch ihre Überreste sprechen eine eindeutige Sprache.

Der Mörder folgt einem Muster: Erst werden tierische Opfergaben gemacht, dann die“Beschenkten“ auf bestialische Weise zugerichtet. Die Taten zeugen von einem Hang zur Tierquälerei und von Frauenhass gleichermaßen. Ein Wilderer und Fallensteller gerät zunächst in den Verdacht, doch dessen Jagdinstinkt beschränkt sich tatsächlich auf die Tierwelt. Der eigentliche Täter ist vielschichtiger. Er hat, im wahrsten Sinne des Wortes, zwei Gesichter, wovon eines dem Anthropologen nicht unbekannt ist.

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