Was wäre wenn? Geister-Story mit Twist

Im Kern jeder Erzählung steht die Frage: Was wäre wenn? Denn jeder Geschichtenerzähler erfindet oder beobachtet einen Erzählstrang, bevor er zum Papier gebracht wird. Erfolgreiche Autoren schaffen es, eine Handlung, die auf ein bestimmtes Ziel zusteuert, an der richtigen Stelle zu unterbrechen und in unerwartete Bahnen zu lenken. Je origineller der neue Weg der Handlung, desto packender ist es für den Leser.

Autoren berichteten auch davon, dass der erste Funke für ihre Ideen oftmals aus dieser simplen Frage herrühren: Was wäre wenn? Stellt man sich eine Fahrt auf einer Landstraße vor, dann wird in 99 % der Fälle nichts Spannendes passiere, man fährt seine Kurven, an Häusern und Bäumen vorbei, ohne Besonderheiten. Als Autor könnte aber auch diese leblose Fahrt zum Epos werden, wenn die richtige Frage in den Sinn springt: Was wäre, wenn ich an der nächsten Kreuzung abbiege? Was wäre, wenn ein Reh auf die Straße springt und ich in einen Unfall komme, der mein Leben für immer verändert? Was wäre, wenn sich vor mir die Erde auftun würde und ich in eine andere Dimension schlittere? Um diese stimulierenden Fragen geht es in unserer heutigen SchreibChallenge.

SchreibChallenge: Was wäre wenn?

In dieser Challenge geben wir ein Szenario vor und deine Aufgabe ist es, deine persönliche Frage zu finden: Was wäre wenn? Die Frage ist der Scheidepunkt, der festlegt, in welche Richtung deine Geschichte fahren wird. Schreibe dazu schließlich eine kurze Story, in dem du erkundest, was die Auswirkungen der Antwort auf die Frage sind. Bist du richtig abgebogen? Das wirst du nur sehen, wenn du es probierst. Schreib einfach, was dir in den Sinn kommt.

Aufgabe:

Der Kontext der Geschichte ist folgender: Ein Geist schlendert eine Straße entlang und schaut sich die Häuser an. Welchen Twist könnte die Story nun gebrauchen? Finde dazu deine Was-wäre-wenn-Frage und hau in die Tasten. Wenn du dich traust, poste deine kurze Story in unser SchreibChallenge-Dokument:

➔ Hier geht es zur SchreibChallenge

Über die Litopian-Challenge

Warum Google Docs?

Das zurzeit beste Tool für eine Challenge ist Google Docs, da es keine Anmeldung erfordert und eine unbegrenzte Zahl an Teilnehmern ermöglicht. Über den Link unter der Aufgabe erreicht ihr die Datei und könnt sofort loslegen, euren Teil hinzuzufügen. Hier sind einige Möglichkeiten, die euch Google Docs bietet:

  • direktes Bearbeiten des Textes ohne Anmeldung
  • Kommentieren von Textstellen
  • Chat mit Personen, die ebenfalls gerade die Datei geöffnet haben (nur mit Anmeldung eines Google-Kontos)
  • Bearbeiten der Datei mithilfe der Google-Docs-App (zu empfehlen für kommende Challenges)
  • automatische Sicherung jeder Änderung
  • jede Änderung kann zurückverfolgt und rückgängig gemacht werden

Challenge Regeln

Wir sind sehr bestrebt, unseren Schreibern und Lesern aufregende Angebote zu machen, allerdings beruht diese Arbeit auf ehrenamtlicher Tätigkeit. Daher bedarf es der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit aller Teilnehmer bei dieser Aufgabe. Hier sind einige Erinnerungen daran, was wir von den Teilnehmern erwarten.

  • kein Löschen von Textstellen anderer Teilnehmer
  • kreative Freiheit aller
  • obszöne, rassistische und anderweitig degradierende Inhalte sind zu unterlassen
  • die Inhalte sind öffentlich, daher sind allgemeine Bestimmungen einzuhalten
  • falls zwei Teilnehmer gleichzeitig ihre Textstelle hinzufügen wollen, bitten wir darum, dem ersteren Vorrang zu lassen und kurz zu warten
  • gemeinschaftlicher Umgang bei Kommentaren und in Chats

Zuwiderhandlungen werden rückgängig gemacht. Dies ist ein Versuch und wir sind zuversichtlich, dass es sowohl uns und der Community sehr viel Spaß machen wird, dieser Challenge entgegenzutreten. Das Ergebnis der Challenge wird anschließend auf litopian.net veröffentlicht.

 

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